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Die 10 besten Tipps gegen Rückenschmerzen 5

Die Gründe für Rückenschmerzen

Die Gründe für Rückenschmerzen sind in den meisten Fällen Bewegungsmangel und Stress. Langes sitzen, eine schlechte Haltung, Überbelastungen und dazu noch Stress und Druck sind schon fast eine Garantie für Rückenbeschwerden. Doch die Lösung um sich schnell wieder besser zu fühlen ist gar nicht so schwer. In den meisten Fällen reichen Bewegung, Entspannung und ein leichtes Schmerzmittel aus um sich wieder besser zu fühlen und die Rückenschmerzen los zu werden.

Was kann man also tun bei Rückenschmerzen? Hier sind die besten 10 Tipps:

1. Entspanne Dich!

Genauso wie man mal einen Schnupfen hat, kann auch mal der Rücken schmerzen. Bleibe erst mal ganz ruhig, entspanne Dich und male Dir nicht gleich das schlimmste aus. Nur weil der Rücken mal weh tut, muss nicht gleich eine Operation gemacht werden. Dein Körper hat ausgeprägte Selbstheilungskräfte und Du kannst ihn dabei unterstützen, indem Du ganz ruhig bleibst, Dich entspannst und Dir etwas Gutes tust. Das könnte vielleicht ein Spaziergang in der Natur sein. Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt:

2. Bleibe in Bewegung!

Wir sind von unserer Veranlagung her kein sitzendes Wesen, wir sind für die Bewegung geschaffen. Unsere gesamten Muskeln, Knochen, Organe, Gelenke usw. sind auf Bewegung ausgerichtet. Gezielte sportliche Betätigung ist eine Notwendigkeit, kann richtig Spaß machen und hat eine große Bedeutung für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.

Gerade bei Rückenschmerzen ist längere Bettruhe nicht zu empfehlen. Durch Bewegung wird die Durchblutung angeregt, Abfallstoffe besser abtransportiert und es werden schmerzhemmende Stoffe produziert. Diese können die Schmerzwahrnehmung dämpfen.

3. Wärme!

Wärmeanwendungen können entspannend und schmerzlindernd wirken. Ob Du die gute alte Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder ein entspannendes Bad nimmst, ist ganz egal, Du solltest Dich wohl fühlen und Dich entspannen können. Probiere aus, ob Du die Wärme direkt auf die schmerzende Stelle auflegen möchtest oder lieber erst einmal auf eine schmerzentfernte Stelle. Manchmal entspannt sich der Körper auch mehr mit einer Anwendung an Bauch, Übergang zu den Schultern, im vorderen Halsbereich oder an den Füßen.

4. Entspannungslagerung

Diese Lagerung entspannt und entlastet die Wirbelsäule und die Muskulatur.

Und so geht´s:

Lege Dich auf den Rücken, damit Dir nicht kalt wird, nutze eine Decke als warme Unterlage. Lege dann Deine Beine auf einen Stuhl oder Hocker. Deine Knie und Hüften sollten einen 90 Grad Winkel haben. Entspanne Dich, atme ruhig und schließe für einen Moment Deine Augen. Du kannst in dieser Position bleiben, solange es Dir gut tut.

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5. Weniger Stress!

Stress bedeutet für unseren Körper Alarmbereitschaft. Bei Aufregung und Stress werden Hormone, wie Adrenalin und Kortisol, ausgeschüttet. Dadurch verkrampft die Muskulatur und wir fühlen uns auch angespannt und gestresst.

Rückenschmerzen können auch durch verspannte Muskeln ausgelöst werden. Und Rückenschmerzen belasten uns, was noch mehr Stress bedeutet. Das kann zu einem richtigen Teufelskreis werden.

Alle Stressfaktoren aus der Welt zu schaffen wird natürlich nicht möglich sein. Sich deren bewusst zu werden und erst mal kleine Änderungen vorzunehmen, das ist auf jeden Fall möglich.

6. Schonhaltung vermeiden!

Tut es weh versucht der Körper dem Schmerz aus dem Weg zu gehen, dass kann zu einer Schonhaltung führen. Die Schonhaltung entspricht nicht der eigentlichen Körperhaltung und somit werden bestimmte Muskelgruppen mehr beansprucht als normalerweise und verspannen dadurch. Eine Schonhaltung sollte auf Dauer vermieden werden. Ein Therapeut (Physiotherapeut, gut ausgebildete Pilatestrainer) können hier weiterhelfen und mit Dir gemeinsam die Schonhaltung auflösen.

7. Massagen!

Massagen regen die Durchblutung von Muskulatur, Haut, Bindegewebe und Sehnen an. Dadurch können Verspannungen gelockert werden. Zusätzlich werden Glückshormone wie Serotonin und Endorphine freigesetzt und die Massage hat einen großen Entspannungseffekt.

Gerade bei Verspannungen im Hals, Nacken und Schulterbereich können sie sehr hilfreich sein, besonders wenn auch noch ein Spannungskopfschmerz auftritt.

Allerdings helfen sie nur kurzfristig, langfristig ist der Aufbau der Rückenmuskulatur durch ein Rückentraining unerlässlich.

Achtung! Bei Fieber, Verletzungen, Entzündungen, Herzschwäche, Osteoporose, Brüche oder Venenkrankheiten verzichte lieber auf eine Massage.

8. Haltungsschulung!

Eine gute und aufrechte Körperhaltung ist sehr wichtig um den Rücken nicht zu überlasten. Hier hilft auch gezieltes Rückentraining um die Muskulatur aufzubauen, die unsere Wirbelsäule stützt und aufrecht hält.

 9. Das perfekte Rückentraining!

Gezieltes Rückentraining ist in der heutigen Zeit einfach unumgänglich wenn man ohne Rückenschmerzen durchs Leben gehen will. Und es ist auch gar nicht aufwendig! Es kommt nur darauf an, dass man auch richtig trainiert. Bei backzoom.net bieten wir unzählige gute Rückentrainingsvideos an, die jeder ganz einfach zu Hause trainieren kann. Zwei kurze Trainingseinheiten in der Woche helfen schon um den Rücken fit zu halten.

10. Übergewicht reduzieren!

Übergewicht ist generell nicht gesund und auch unser Rücken freut sich nicht wenn wir einige Kilos zuviel auf die Waage bringen. Auch Übergewicht belastet unsere Rückengesundheit und sollte auf Dauer reduziert werden!

Sollten die Rückenschmerzen nicht besser werden oder ständig wiederkommen, suche einen Arzt auf und lasse Dich untersuchen. Meistens sind Rückenschmerzen ganz harmlos, dies sollte allerdings von einem Mediziner abgeklärt werden.

Einen weiteren hilfreichen Artikel zum Thema Rücken findest Du hier: Tipps für Deine Rückengesundheit

TIPP: Stell Dich bei den Übungen doch einfach mal hin!
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